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Ein Impuls zum Sprachwunder

Das Stimmwunder

 

In der Pfingstgeschichte gibt es einen Part der mich lange beschäftigt hat. Die Aufhebung der Sprachbarriere. Vielleicht liegt es daran das ich in Sprachen nie besonders gut in der Schule war. Ich habe mich durch Englisch, Latein und auch ein Jahr Französisch gequält. Und ich gestehe ich bewundere Menschen die fliesend andere Sprachen sprechen. In der Apostelgeschichte heißt es:

„Als sich das Getöse erhob, strömten die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. Sie waren fassungslos vor Staunen und sagten: Seht! Sind das nicht alle Galiläer die hier reden? Wieso kann sie jeder in seiner Muttersprache hören: Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadokien, von Pontus und der Provinz Asien.“ ( Apostelgeschichte 2. 6-10)

Ich gehe nun davon aus das die Apostel keine Sprachkurse in den unterschiedlichen Sprachen belegt haben. Ich gehe auch davon aus das dort mehr Leute mit unterschiedlichen Sprachen anwesend waren als es Apostel gab. Wie ist das also möglich? Hat Gott den Apostel wie im Star Trek Universum einen Übersetzter eingepflanzt, so dass sie Problemlos mit jedem in seiner eigenen Sprache kommunizieren können? 

So richtig habe ich diese Geschichte erst später für mich verstanden. 2010 bin ich nach Brasilien geflogen zu meinem Freiwilligen sozialen Jahr. Ich habe vorher kein Sprachkurs in Portugiesisch gehabt. Ich war völlig unvorbereitet. Ich war dort nun in meinem Projekt mit sechs Jugendlichen Brasilianer in einem Haus die kein Wort Deutsch und auch kein Englisch sprachen. Doch habe ich gerade in der Ersten Zeit mit ihnen Tiefe Gespräche über Glauben und Leben geführt. Ich weiß bis heute noch nicht in welcher Sprache wir kommuniziert haben. Wir haben uns aber ganz klar verstanden. Daraus ist eine tiefe Freundschaft geworden.

Wenige Jahre später war ich auf dem Weg nach Medjugorje, voll Freude und mit dem Herzen offen. Im Zug habe hat mich jemand aus heiterem Himmel Angesprochen. Ich hatte selten ein so offenes und spirituelles Gespräch.

Ich habe verstanden dass es beim Sprachwunder nicht um Sprachen im eigentlichen Sinne geht. Um verstanden zu werden, muss man einfach im Herzen bereit und offen sein. Gottes Geist und seine Botschaft benötigt nicht irgendeine Sprache die uns hemmt. Wenn wir vom Hl. Geist erfüllt sind kann uns keine Sprachbarriere stoppen. Es genügt hinzuhören, hinzugucken und das gegenüber ernst zunehmen.

Ich weiß nicht ob sie in ihrem Leben auch die Momente hatten wo sie ein Wort oder eine Geste bewegt und zum Nachdenken gebracht habe. Oder wo sie das Gefühl hatten für jemanden das zu sein, ihm ein Lächeln auf die Lippen gezaubert zu haben. Gottes Geist wirkt durch sie. Manchmal brauch es einen kleinen Stoß um das wirken zuzulassen und hinauszugehen.

Das Große Geheimnis des Sprachwunder aus der Apostelgeschichte ist für mich nun nicht mehr eine Wunder Geschichte sondern real. Eine Sache die jedem passieren kann und möglich ist, auch wen man kein Sprachgenie ist. Das macht für mich die Apostelgeschichte realer und greifbarer. Ich wünsche ihnen, dass auch für sie die Hl. Schrift greifbar ist und wird. Das sie mehr als nur eine einfache Geschichte ist. Denn sie berichtet vom Leben, von einer aktuellen Realität.

Möge der Hl. Geist mit und in ihnen wirken. Mfg Benedikt Rüther

Öffnungszeiten:

Dienstag 14.00 - 19.00 
Mittwoch + Donnerstag 11.00 - 14.00  15.00 - 17.00 
Freitag 14.00 - 18.00

Samstag: 11.00 - 15.00 Uhr

 
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CityPastoral

Viele Aktive aus dem Dekanat Siegen erarbeiten im Moment ein Konzept für eine andere Form kirchlicher Präsenz im städtischen Raum. Es wird deutlich, dass auch in Siegen die lange funktionierende Pfarrpastoral nicht mehr alle Bevölkerungsschichten erreicht. Es gibt viele Hemmschwellen, sich mit Sorgen, Fragen und Nöten der Kirche zuzuwenden. Diese Hemmschwellen möchte die CityPastoral abbauen bzw. gar nicht erst entstehen lassen.

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